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Ab ins Eis! Antarktis-Expedition mit Hurtigruten

Vor der Corona-Pandemie hatte ich per Blog meine Kreuzfahrt-Heldin auf ihrer Weltreise begleitet, die dann pandemiebedingt abgebrochen werden musste und meine Kreuzfahrt-Heldin, die mir unendlich viel Material geliefert hatte für jede Menge Reisegeschnatter von Lissabon bis Australien, ganz traurig wieder zu Hause landen ließ.

Der Rest ist Geschichte.

Hurtigruten Expeditionsreise
© Genna Roland, Hurtigruten

Nun startet eine weitere Erlebnishungrige, meine Expeditions-Heldin, mit Hurtigruten in die Antarktis. Das wird ein Wahnsinn an Reisegeschnatter, denn wir haben uns regen Austausch versprochen. Sie liefert Fotos, ich sinniere virtuell darüber, was sie gerade erlebt und schnattere meine Gedanken dazu.

E X... P E ..D I ..T I O N S.. R E I S E... A N T A R K T I S, F A L K L A N D I N S E L N

U N D S Ü D G E O R G I E N --- Ich habe es hier mal extra ganz langsam aufgeschrieben. Lass das mal auf der Zunge zergehen!

Eine solche Reise beginnt mit akribischer Vorbereitung. Wir haben im Reisebüro das wunderbare Unternehmen Hurtigruten an unserer Seite, die uns natürlich das ganze Reisegerüst fertig zur Verfügung stellen, aber dennoch gibt es an so vieles zu denken und noch mehr zu beachten:

Da sind zunächst die Einreiseformalitäten. Man braucht einen Reisepass und eventuell ein Visum. Das ist jetzt vermutlich eine Info, die euch umhaut. Wer hätte das gedacht?!

Dann einen Gesundheitsnachweis, was auch logisch ist. Man füllt ein Schiffsmanifest aus, denn schließlich will die Reederei wissen, wen sie an Bord hat, und die ganzen bereisten Länder natürlich auch. Ein Tauglichkeitszertifikat ist notwendig, damit die Fahrten mit den Zodiacs, die durch die antarktische Eiswelt brettern, nicht deine vielleicht schon angegriffenen Bandscheiben völlig zerlegt.

Letzter Punkt war auch ein Argument meiner Expeditionsheldin, sich jetzt für eine solche Reise zu entscheiden. "Ich habe lange überlegt, ich möchte diese Antarktisreise gerne machen, solange ich noch allein und unfallfrei in die Zodiacs steigen kann".

Hurtigruten Expeditionsreise
© Werner Kruse, Hurtigruten

Nun sind oben schon zwei Fotos zu sehen, die von Hurtigruten auf einer Expeditionsreise aufgenommen wurden, aber damit ist dann auch Schluss. Ab morgen gibt es "Selfmade-Material".

Selbstverständlich ist alles interessant, was mit dieser Reise zu tun hat, und das fängt nun einmal mit dem Kofferpacken an. Als erfahrene Geschäftsflugreisende hat meine Expeditionsheldin nicht die besten Erfahrungen mit der Air France gemacht, bei der wohl häufiger mal die Koffer stehen bleiben. Das wäre fatal. Ohne Schlafanzug in die Koje hüpfen geht ja noch, aber ohne dicke Klamotten am Ende zwischen den Pinguinen zu stehen ist undenkbar. Da werden sich die tierischen Frackträger bestimmt tot lachen, und auch das geht natürlich gar nicht. Immerhin ist es mein eigener Traum, in ein paar Jahren eine solche Reise zu unternehmen. Wenn also keine Pinguine mehr da sind, weil tot gelacht, ist die Reise nicht mehr wertvoll genug.

Aber die Frau ist clever und packt die wichtigsten Dinge schon mal ins Handgepäck, das auch einige Kilos schwer sein und mit in die Kabine darf. Eigentlich kann dann nichts mehr passieren.

Mit wohl durchdachtem Packsystem starten wir also in dieses Abenteuer. Sie wirklich - ich träumend virtuell.

Ihr seht schon, die Kamera ist eines der wichtigsten Reiseaccessoires. Die Salzlampe im Hintergrund darf zu Hause bleiben. Arme Lampe.

Ich freue mich also, ab morgen regelmässig zu berichten über eine Reise in eine Welt voller Eis und Wunder. Die ersten Pinguinküken sind im Januar geschlüpft, im Februar/März watscheln sie munter übers Eis, und dann ist auch die beste Zeit für Walbeobachtungen.

Lest über windgepeitschte grüne Hügel und weiße Sandstrände der Falklandinseln, um die es in den 1980er Jahren Kämpfe zwischen Argentinien und Großbritannien gab, erlebt virtuell Robben und Seevögel in Südgeorgien.


Immer schön online bleiben - es lohnt sich.


Meine Bitte an Hurtigruten: Bitte passt die Qualität der Kofferanhänger der Qualität der Reise an. Selbstgebastelt aus Papier ist keine Vorfreude.




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